Nach einem kurzen und vorwiegend im Wochenblatt geführten Wahlkampf sind die Würfel am vergangenen Wochenende gefallen. Die SP kann sich über die Wiederwahl und das gute Ergebnis von Lukas Lauper in den Gemeinderat freuen. Entsprechend enttäuscht mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass Felix Bossel einen Sitz im Gemeinderat nur um eine Stimme verfehlt hat. Mit nur noch einer Vertretung im Gemeinderat ist die SP klar untervertreten.

Nachdem jedoch am Montag aus unerklärlichen Gründen noch fast 200 Wahlcouverts aufgetaucht sind, scheint nach deren Auszählung die Wahl von Felix Bossel doch noch Tatsache zu werden.

Bei den Gemeindekommissionswahlen konnte die SP den Wähleranteil steigern und den vor vier Jahren verlorenen Sitz zurückgewinnen und ist wieder mit sechs Personen vertreten. Erwähnenswert ist zudem die Wahl von Jeanne Locher, welche von allen Kandidierenden mit dem besten Resultat in die Gemeindekommission gewählt wurde.

Den freien Sitz im Schulrat konnte die SP mit Meret Stoll erfolgreich verteidigen.
Die SP dankt allen Wählerinnen und Wähler für das vertrauen, wir werden uns weiterhin für ein soziales, aufgeschlossenes und nachhaltiges Münchenstein einsetzen – versprochen!

Miriam Locher und Dieter Rehmann
CO-Präsidium SP Münchenstein

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Schon oft wurde ich gefragt: Wer ist Felix Bossel, ich kenne ihn gar nicht? Die Frage freut mich natürlich, weil ich Interesse für den Gemeinderatskandidaten der SP Münchenstein erkenne. In Riehen und Aesch aufgewachsen, in Münchenstein das Gymnasium absolviert, studierte Felix Bossel an der Fachhochschule Nordwestschweiz Prozessgestaltung/Design.
Warum es ihn nach Münchenstein zog? Sowohl sein geschäftliches Engagement als Mitinhaber eines Handwerkerunternehmens, als auch sein Wirken als Konzertveranstalter auf dem Münchensteiner Walzwerk und nicht zuletzt die Liebe waren gleichsam dafür verantwortlich.
Ich lernte Felix kennen, als mir meine Schulfreundin Anne Stoll erzählte, dieser Felix sei der Vater ihrer Enkeltochter. Gleichzeitig war und ist auch heute noch mein Sohn David als Tontechniker im “1. Stock”, wo Felix Konzerte veranstaltet, gefragt.
An meinem Geburtstag, den ich dort feierte, lernte ich Felix als gut organisierten Gastgeber kennen und merkte sofort, mit wie viel Einsatz er in der Gemeinde Münchenstein lebt. Felix Bossel ist ein junger Familienvater mit viel Geschick im Zusammenführen und administrativen Begleiten verschiedenster Abläufe. Die Gemeinde Münchenstein kann mit solch einem innovativen jungen Mann nur gewinnen. Ich empfehle ihn zusammen mit Lukas Lauper für den Gemeinderat.

Hanni Huggel, SP-Landrätin

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Als Mitglied der Planungskommission Revision Nutzungsplanung kurz PRN durfte ich hautnah miterleben, wie Lukas Lauper schwierige Herausforderungen angeht und meistert. Dieses anspruchsvolle und in der Öffentlichkeit kritisch beobachtete Geschäft leitete er mit politischem Feingefühl, mit Engagement und viel Sachverstand. Es ist ihm gelungen, die Diskussion auf die Sachebene herunterzubrechen und Konsens zu finden. Das Resultat lässt sich sehen und geniesst breiten Rückhalt. Auf dem Weg dort hin galt es einige Unwegsamkeiten zu meistern und gemeinsam eine gute, konsensfähige Lösung zu finden. Das lebte Lukas Lauper als verantwortlicher Departementschef vorbildlich und mit starkem Durchhaltewillen vor. Typisch für seine Art zu politisieren ist, wie er sich in seinem Aufgabengebiet jeweils das fundierte Hintergrundwissen aneignet, damit er immer auf Augenhöhe mitreden kann. Speziell in der Raumplanung hat die Gemeinde Münchenstein davon prifitiert.
Den Tatbeweis, dass er seine Dossiers im Griff hat und sie mit Blick auf das Gemeinwohl umsetzt, hat der Urmünchensteiner über Jahrte erbracht. Nutzen wir unsre Chance und bestätigen Lukas Lauper als Gemeinderat.

Edi Grass
Mitglied Planungskommission Revision Nutzungsplanung

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Wenn ich mit 120 Stundenkilometern über die Autobahn fahre, dies in einem modernen Auto, vielleicht noch gute Musik höre, so ist das einfach angenehm. Die Motoren sind heute ja sehr leise, die Autobahnen komfortabel. Und dann kommt unweigerlich die Ausfahrt, runter mit dem Tempo und meist befindet man sich dann auf einer Hauptstrasse, innerorts und kann noch Tempo 50 fahren. Das kommt mir dann schon sehr langsam vor und ist wirklich lästig. Meist ist ja dann da noch eine Ampel oder ein Fussgängerstreifen und ich muss bremsen, schalten, warten, wieder anfahren, und hoch die Gänge. Und schon wieder bremsen, weil ich bereits zu schnell fahre. Und dann abbiegen ins Quartier und oh Schreck, hier geht‘s dann weiter mit Tempo 30, das ist einfach nervig. Da kann man sich einfach nicht dran halten. Geht Ihnen das auch so?
Aber halt, in so einem Quartier wohne ich ja. Und das mit meinen kleinen Kindern. Und jedes Mal, wenn wir raus gehen, muss ich wahnsinnig aufpassen, dass die Kinder nicht auf die Strasse rennen. Und dann schön auf der Seite laufen bis zum nächsten Spielplatz. Ja, und der ist eben nicht gerade nebenan. Also rein ins Auto, denn alles andere ist zu gefährlich.
Wie wär‘s, wenn wir unsere Quartierstrassen zu Wohnstrassen umfunktionieren würden? Eine kurze Strecke mit dem Auto, auf der ich gut aufpassen muss und keinen Vortritt habe und auch nur Tempo 20 fahren darf. Dafür eine Strasse, in der wir spielen können, zum Beispiel Fussball oder mit unseren Nachbarn ein Schwätzchen halten können, vielleicht sogar einen Kaffee trinken können. Da kommen doch schon fast Feriengefühle auf, oder? Und schnell und bequem kann ich dann wieder auf der nächsten Autobahn fahren.

Catherine Regez
SP-Kandidatin für die Gemeindekommission

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Wer möchte das nicht? Im Budget 2012 sind für den Posten „Unterstützung gemäss Sozialhilfegesetz“  trotz steigenden Fallzahlen ca. ½ Mio. Franken weniger vorgesehen als im 2011. Mit welchen Massnahmen der Gemeinderat die Kosten senken möchte, ist er sich selber noch nicht  im Klaren. Fakt ist, dass der grösste Teil der von der Sozialhilfe erbrachten finanziellen Leistungen gesetzlich vorgeschrieben ist und daher keinen Spielraum zulässt.
Einen gewissen finanziellen Handlungsspielraum hat die Gemeinde dort, wenn es darum geht, für die Betroffenen Sozialhilfeempfänger Integrationsmassnahmen zu beschliessen wie zB. Kursbesuche, Arbeitsversuche etc.. Gerade dieses Mittel wendet Basel-Stadt seit einigen Jahren erfolgreich an (siehe BAZ vom 27.12,11). Dank zum Teil aufwändigen Bemühungen gemeinsam mit anderen Ämtern und  durch finanzielles Engagement, konnte die Sozialhilfequote in Basel in den letzten Jahren merklich gesenkt werden.
Insbesondere junge Erwachsene konnten dank diesen Massnahmen vermehrt wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert werden. Dieses Beispiel zeigt auf, wie durch gezielte Investitionen die Sozialhilfequote nachhaltig gesenkt werden kann. Mit sparen alleine ist es nicht getan.
Eine Erfolgsstory, welche durchaus kopiert werden darf.

Dieter Rehmann

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