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Entlastung bei den Krankenkassenprämien

SP Münchenstein, 26.Oktober 2018

Schon bei der Einführung der obligatorischen Krankenversicherung war klar, dass die Krankenkassenprämie zu einer grossen Belastung von Personen und Familien mit tiefen Einkommen führen wird. Deshalb wurde die Prämienverbilligung als Ausgleich eingeführt. Als Ziel wurde damals eine maximale Belastung von 8% formuliert.

Seitdem steigen die Krankenkassenkosten jedes Jahr an und belasten mittlerweile auch das Budget von Normalverdienenden. Im Baselbiet betragen die Prämien durchschnittlich 15% des Einkommens. Während die Prämien steigen, kürzt die rechte Mehrheit im Baselbiet ausgerechnet die Prämienverbilligungen. Das ist ein Affront für Menschen mit geringem Einkommen und für Familien.

Die Initiative „Ja zur Prämienverbilligung“ fordert nun, dass die Krankenkassenprämien maximal 10 Prozent des Einkommens ausmachen. Damit kann eine grosse Erleichterung für tiefe und mittlere Einkommen erreicht werden, besonders auch für Familien.

Prämienverbilligung ist ein bewährtes und solidarisches Instrument, um Familien und Personen mit  geringen Einkommen zu entlasten. Ich stimme deshalb ja am 25. November „Ja zur Prämienverbilligung“.

Ursula Lüscher, Hebamme, Landratskanditatin




SP vor Ort